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Interviews mit Produzenten

Kaffee + Likör = Kaffeelikör?

15.03.2018

Überall sprießen neue Startups aus dem Boden, die sich neuen und auch bekannten Lebensmitteln widmen. Gerade im Bereich der Getränke gibt es seit einiger Zeit eine Flut an neuen Produkten. Uns ist dabei ein Kaffeelikör aufgefallen. MoCo. Nicht, weil MoCo ein Kaffeelikör ist, sondern wegen dem ansprechendem Design und weil er als 100% handgemacht beworben wird. Dazu ist es auch noch ein regionaler Likör.

Aus der Pfalz kommen die drei Jungs, die wir kurzerhand kontaktiert und ausgequetscht haben. Denn wie viel Handarbeit steckt wirklich drin? Und wie regional kann ein Kaffeelikör sein? Was ist drin, woher kommen die Zutaten? Und wieso eigentlich der Name MoCo?

 

Ihr werbt mit dem Slogan "Kaffeelikör aus der Pfalz". Wie wichtig ist euch der regionale Bezug?

Wir vertreiben unseren Likör bundesweit und teilweise auch über die Landesgrenzen hinweg. Dennoch steht Regionalität auch bei uns an einer prioritären Stelle. Gerade im Lebensmittel Segment lässt sich, seit einiger Zeit, wieder deutlich der Trend zum regionalen und heimischen erkennen. Supermärkte kennzeichnen gewisse Produkte in den Regalen mit beispielsweise dem Label "Produkt aus der Region" oder richten bei Obst und Gemüse eine spezielle Ecke für regionale Erzeugnisse ein. Der eigentliche Kunde ist heutzutage viel anspruchsvoller aber auch bereit für Qualität und für die Unterstützung heimischer Betriebe mehr zu bezahlen. Genau das merken wir bei MoCo-Kaffeelikör auch. Zudem sind wir natürlich alle drei waschechte Pfälzer die hier leben und arbeiten.

 

Woher kommt euer Kaffee und brüht ihr diesen selbst auf?

Unseren Kaffee beziehen wir als reinen Arabica von einer renommierten, kleinen Dresdner Rösterei die ihn speziell nach unseren Anforderungen röstet. Das Ganze natürlich in BIO-Qualität und Fairtrade. Das braucht es einfach. Für das Endprodukt wird der Kaffee nicht aufgebrüht sondern es werden in Verbindung mit Alkohol und dem dadurch entstehenden Mazerationsprozess alle nötigen Stoffe über mehrere Wochen herausgelöst. Diesen Prozess mitsamt der gesamten Abfüllung betreiben wir selbst.

 

Wie viel Handarbeit steckt überhaupt in eurem Likör?

Bei uns wird, trotz der mittlerweile stark gestiegenen Produktionszahlen, noch immer alles selbst gemacht. Wir mischen unsere Rezeptur händisch und lagern das Ganze mehrere Wochen bis zur endgültigen Abfüllung und Verpackung. Auch das geschieht von Hand.

 

Was ist sonst noch drin außer Kaffee?

Außer Kaffee ist natürlich im Likör Zucker. Hierfür verwenden wir jedoch eine Mischung aus verschiedenen hochwertigen Zuckerarten. Dazu kommt natürlich die Alkoholbasis, welche wir von einer traditionellen Brennerei aus Nordeutschland erhalten. Des Weiteren bestimmte Gewürze. Jedoch keinerlei künstliche Aromen, Farb- oder Konservierungstoffe.

 

Wie wichtig ist euch das Bio Siegel? Warum habt ihr euch für Bio Qualität entschieden?

Gerade beim Kaffee sehe ich das BIO Siegel unumgänglich. Wie bereits gesagt verwenden wir keine künstlichen Zusatzstoffe, deshalb soll auch der Kaffee unbelastet von Schadstoffen sein.

 

Wie sollte man euren Kaffeelikör am besten trinken? Eiskalt, heiß, pur?

Unser Likör ist etwas kräftiger und nicht ganz so süß wie andere Liköre. Der Geschmack ist sehr aromatisch. Deshalb kann man Ihn sowohl pur und leicht gekühlt als auch gemischt mit Kaffee oder zum Dessert verwenden. Auch haben wir auf unserer Website eine Auswahl an verschiedensten Cocktail- und Longdrinkvariationen zum Nachmachen.

 

Wer ist eure fokussierte Zielgruppe? Party-Fans, Kaffeegenießer oder Likör-Liebhaber?

Ich muss ehrlich sagen, dass wir von der Zielgruppe her sehr breit aufgestellt wird. Das geht von Partygängern, die den Koffeingehalt nutzen um die Nacht lange werden zu lassen, bis hin zum Kaffeekränzchen unter Damen. Gerade weil wir im Geschmack einen Mittelweg gewählt haben und nicht zu stark cremig und süß sind, trinken ihn sowohl Männer als auch Frauen.

 

Ihr seid 3 Gründer hinter MoCo und 2015 gestartet. Könnt ihr alle bereits vom Likör leben?

Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und den Verkaufszahlen von MoCo. Dennoch ziehen wir es vor MoCo als Nebengewerbe zu betreiben und uns abends und am Wochenende darauf zu konzentrieren. So bleibt auch der Spaß an MoCo nicht auf der Strecke.

 

Ihr habt ein tolles Design. Woher stammt der Name MoCo und euer Äffchen im Logo?

Ziel war es, kein 0815 Design mit einem einfach Schriftzug zu verwenden. Wir wollten ein einprägsames Logo, welches vielseitig verwendet werden kann. Nach mehreren Treffen in denen kreuz und quer Ideen gesammelt und erste kleine Handentwürfe gefertigt wurden, stand eine sehr grobe Vorstellung. Um jedoch den Weg zum endgültigen Logo und darüber hinaus zum fertigen Etikett zu beschreiten, wurde professionelle Hilfe einer Designagentur in Anspruch genommen. Hier kam das breite Angebot an qualifizierten Junge Leuten an der Universität zum Zuge. So kam die designtechnische Unterstützung ebenfalls von einer befreundeten Studentin, die ihr eigenes Gewerbe betreibt.

 

Wo bekommt man eigentlich euren Likör?

Mittlerweile gibt es MoCo an über 100 stationären Verkaufsstellen in fast ganz Deutschland. Alle Händler findet man auf einer Karte auf unserer Website www.moco-likoer.de. Zudem natürlich auch bei diversen Händlern online. Alternativ können interessierte Kunden uns auch direkt anschreiben. Dann gibt es ein Paket direkt vom Hersteller ;-)

 

Was sind eure nächsten Schritte, was ist für 2018 geplant?

Für 2018 stehen jede Menge Messen und Events vor der Tür, auch wollen wir einen eigenen Onlineshop eröffnen. Es ist also viel zu tun. Weiterhin wollen wir stetig neue Kunden im Handel gewinnen.

Neugierig geworden? Dann gehts hier zum Profil vom MoCo Likör.

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Die Gründer von MoCo auf einer Treppe

 

 

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