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Wusstest du eigentlich, dass… ?

Was ist eigentlich dieses Lemon Curd?

12.07.2016

Lässt man "Lemon Curd" von Google übersetzen, kommt "Zitronen-Quark" heraus. Auf dem Etikett vom kleinen Lemon Curd-Gläschen vor meiner Nase dagegen steht Zitronen-Butter-Creme. Die Konsistenz auf meinem Löffel erinnert mich wiederum stark an Pudding.

Was zum Teufel ist dieses Lemon Curd denn nun eigentlich? Gehört hatte ich davon schon vor längerer Zeit, wusste allerdings nichts damit anzufangen. Aufs Brot schmieren? Als Sauce verwenden? Keine Ahnung. Dann fand ich ein Rezept für eine Zitronentarte, welches ich unbedingt ausprobieren wollte. Und da tauchte dieses Lemon Curd wieder auf. Allerdings musste ich es selbst zubereiten. Gesagt, getan und ich war hin und weg. Vom Kuchen. Und irgendwie halt auch von dieser Masse, die ja schließlich den Geschmack meines Kuchens bestimmte.

Also kaufte ich mir auf dem Markt in Berlin-Friedrichshain ein Gläschen Lemon Curd von "got dessert?". Klein und nicht ganz günstig, aber ich wusste ja inzwischen, dass es nicht ganz so einfach zuzubereiten ist. Und ich war baff. Innerhalb weniger Stunden war alles aufgegessen. Wow! Was für eine Geschmacksexplosion. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Lemon Curd von Got Dessert!

Ich kann immer nur ein winziges Löffelchen davon essen, denn mein Mund ist jedes Mal verwirrt und kann sich nicht entscheiden, ob er sich vor Säure zusammenziehen oder vor leckerer Süße entspannen soll. So zitronig, so wahnsinnig intensiv und dabei so erfrischend und eben auch süß. Es fängt mit der Säure auf der Zungenspitze an und endet rund und lecker im Gaumen. Nichts zum Weglöffeln, auch wenn ich es getan habe und auch jetzt gerade wieder tue. Absolute Suchtgefahr. Mein Mund schreit förmlich nach dem nächsten Löffel. Immer und immer wieder.

Doch was ist eigentlich drin in diesem Creme-Pudding, in dieser Pudding-Creme-Masse? Erstaunlich wenig. Rohrzucker, Zitronensaft, Butter, Eier und Zitronenschale. Das war?s. Vielleicht kann man es auch mal selber machen? Im Internet gibt es auf jeden Fall ein paar tolle Rezepte.

Und inzwischen weiß ich auch, wofür man dieses Lemon Curd noch verwenden kann. Pur mag ich es am liebsten. Für einen Lemon Curd Cheesecake ist es perfekt. Und ich mag es auch morgens in meinem Obstsalat. Ein paar Nüsse dazu, vielleicht auch Schokoladensplitter und wer mag, verrührt es mit Naturjoghurt. Ein Genuss! Aber auch als Aufstrich wird es verwendet, als Füllung für Crêpes, verrührt in Quark als Nachspeise, als Topping für Muffins, auf Eis und, und, und. Eigentlich sollte man immer eines dieser kleinen Gläschen im Kühlschrank haben. Sie werden nämlich schneller leer als man denkt.

Stacey Horn stellt diese Curds unter ihrem Label "got dessert?" selbst her. In ihrer Produktionsküche mitten in Berlin-Friedrichshain. Sie verkauft diese auf diversen Märkten und auch in ihrem eigenen Online-Shop unter: www.gotdessert.de. Und dort findet man dann noch ganz andere Varianten wie Baileys Caramel Curd oder Rasperry-Lime Curd. Schon beim Schreiben läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Das sind definitiv meine zwei nächsten Probiersorten. Aber jetzt nehme ich erstmal die Finger von der Tastatur und genieße noch ein B(b)isschen, solange noch etwas im Glas ist.

got dessert?, Gubener Str. 3a, 10243 Berlin, gotdessert.de

Felix Kosel



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