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Interviews mit Produzenten

Smoothies selbst mischen

21.01.2017

Neulich kam Jessica von der Buah GmbH auf mich zu. Zusammen mit ihrem Bruder hat sie sich mit dem Thema Smoothies beschäftigt und eine Idee entwickelt. Das Wort Smoothie kommt übrigens aus dem Amerikanischen und bedeutet nichts anderes als Mixgetränke aus Obst.

Heutzutage gibt es Unmengen an Smoothies. Mal wird Gemüse hinzugefügt, mal werden die Zutaten nach Farben ausgewählt und hier und da werden sie auch mit Getreide, Milch oder anderen Zutaten ergänzt. Doch meist bestehen alle vorwiegend aus frischem Obst oder Gemüse. Oder doch nicht? Ich habe nachgefragt.

 

Ihr stellt Smoothies her, verkauft allerdings Obstkörbe und ein Pulver. Was genau macht ihr eigentlich?

Nein, wir stellen keine Smoothies her, sondern haben GANZE gefriergetrocknete Frucht- und Gemüsemischungen. Diese können mit einer Flüssigkeit gemixt werden und man erhält einen Smoothie. Sehr viele verwenden die Mischungen aber auch zum Snacken, mischen sie ins Müsli oder in Naturjogurt.

Buah gefriergetrocknete Früchte und Gemüse sind echte Kraftpakete voller wertvoller Mineralien, Vitamine und Nährstoffe für langanhaltende Energie-Kicks. Sie reifen da, wo sie gewachsen sind: an Bäumen, Sträuchern oder auf dem Feld. Und weil eine gute Frucht eine gute Frucht bleiben soll, ergänzen wir nichts, was sie nicht schon selbst mitbringt und entziehen ihr nur, was ihr wieder hinzugefügt werden kann: Wasser. Das schmeckt und das spürt man. Als Smoothies oder Snacks überall da, wo Menschen zusammenkommen.

 

Achso. Jetzt habe ich es verstanden. Aber gehen beim Gefriertrocknen da nicht alle guten Inhaltsstoffe verloren?

Nein, alle Vitamine und Nährstoffe bleiben enthalten. Wir verwenden reif geerntetes Obst und es schmeckt nach dem Gefriertrocknen wie frisch gepflückt. Zudem sind sie bis zu einem Jahr lang haltbar, wenn sie trocken gelagert werden.

 

Ich habe gelesen, dass ihr mit einer Behindertenwerkstatt zusammen arbeitet. Was genau wird dort gemacht?

Richtig. Meinem Bruder und mir war es wichtig, einen sozialen Aspekt mit dabei zu haben. Inzwischen haben wir in der sozialen Einrichtung Arbeitsplätze geschaffen und es sollen weitere hinzu kommen. Dort etikettieren sie, füllen von Hand ab und verschicken es an unsere Kunden. Aber auch Holzkisten und andere Sachen werden dort für uns hergestellt.

 

Das klingt toll. Was bedeutet eigentlich euer Name Buah?

Buah bedeutet Frucht auf Indonesisch.

 

Indonesisch? Was habt ihr mit Südostasien zu tun?

Die Idee kam mir in Thailand und meinem Bruder Daniel in Costa Rica. Jeden Morgen tranken wir einen exotischen Smoothie. Die Frage kam auf, wieso wir uns nie Zuhause einen zubereiten. Es gab drei Gründe dafür. Es war uns immer zu aufwendig, die Ananas schmeckt unreif und die Banane ist oft matschig geworden. Die Lösung hieß für uns also Gefriertrocknung.

 

Und woher kommen eure Früchte, wo kauft ihr diese ein?

Wir haben sechs Monate in die Suche nach passenden Lieferanten investiert, damit wir die Früchte mit der besten Qualität einkaufen können. Es ist wie im Supermarkt, die Früchte schmecken unterschiedlich. Unsere Ananas z.B. kommt aus Costa Rica. Der Apfel dagegen aus Deutschland und Österreich.

 

Ananas wächst ja leider nicht in Deutschland. Und sag mal, momentan sind ja grüne Smoothies total im Trend. Bietet ihr diese auch an und warum sind diese eigentlich so angesagt?

Ja, diese bieten wir auch an. Wir haben "Broccoli & Friends" und auch "Spinat & Friends". Der Trend geht in diese Richtung, da die grünen Smoothies viele Antioxidantien enthalten. Sie  schützen unsere Zellen vor freien Radikalen. Sie sind also nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

Buah GmbH, Prenzlauer Allee 59, 10405 Berlin, buah.de

Felix Kosel



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