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Besondere Manufakturen aus…

Besondere Feinkost Manufakturen aus Potsdam & Werder

15.10.2017

Dass Berlin viele tolle Lebensmittel-Handwerker hat, darüber haben wir bereits berichtet. Nun haben wir besondere Feinkost Manufakturen aus Potsdam gesucht und gefunden. Und da wir dabei auch im nahe liegenden und wunderschönen Werder ein paar Highlights entdeckt haben, mussten wir die Region natürlich direkt erweitern.

Besonders beeindruckend ist die Vielfalt und Liebe zum Handwerk der Manufakturen. Eine richtige Entdeckungstour war das. Vorbei an einer Windmühle, die einem das Müller-Handwerk näher bringt, an einer Schokoladen Manufaktur, in der man sich zwischen den süßen Leckereien kaum entscheiden mag, an einer herrlich durften Kaffeerösterei bis hin zu einer Gläsernen Produktion, in der die unterschiedlichsten Produkte aus Sanddorn hergestellt werden. Klasse!

 

Christine Berger (Sandokan)

Fercher Straße 60, 14542 Werder (Havel), sandokan.de

Sanddorn Produkte von Christine Berger Sandokan

Seht ihr euch als Lebensmittelhandwerker?

Selbstverständlich sind wir Lebensmittel-Handwerker. Wir verwenden zwar bei der Herstellung unserer Sanddorn-Produkte und -Spezialitäten auch viel moderne Technologie. Denn nur so lassen sich die wertvollen Inhaltsstoffe der Superfrucht erhalten. Echte Handarbeit ist aber traditionell nicht nur bei der Sanddorn-Ernte, sondern auch bei vielen Produktionsschritten erforderlich. Auch unsere Spezialitäten werden in der eigenen Küche handwerklich entwickelt.

Was stellt ihr denn alles her?

Wir stellen rund 60 Sanddorn-Spezialitäten her. Dafür verwenden wir ausschließlich Bio-Sanddorn aus unserem eigenen Anbau unweit der Produktionsstätte im Sanddorn-Garten-Petzow. Das Spektrum reicht von naturreinen Sanddorn-Produkten wie Sanddorn-Direktsaft, Sanddornbeeren und Sanddorn-Tee über Sanddorn-Liköre und Weine bis zu Sanddorn-Fruchtaufstrichen, -Saucen oder -Gummibärchen. Zudem bieten wir weitere Wildfrucht-Produkte und eine eigene Sanddorn-Naturkosmetik-Linie.

Wow, das klingt ja toll und macht neugierig. Was ist das Besondere bei euch?

Eine Besonderheit unseres Familienbetriebs ist, dass bei uns alles in einer Hand liegt. Vom Bio-Anbau des Sanddorns über die Herstellung und Abfüllung bis zum Vertrieb. Zudem engagieren wir uns für nachhaltige ökologische Landwirtschaft. Unser Sanddorn-Garten in Petzow bei Potsdam ist mit See-Lage, Wildkräuter-Garten, Hofladen, Café und Bistro nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel und Veranstaltungsort. Mit unserer Gläsernen Produktion zeigen wir auch transparent, wie aus der heimischen Superfrucht Spezialitäten gezaubert werden.

Da müssen wir euch ja unbedingt mal besuchen! Wieso seid ihr gerade in Werder ansässig?

Unsere Familie ist seit Generationen in Werder (Havel) zu Hause. Unser Unternehmen hat sich bereits kurz nach der Wende dem Erhalt der Sanddorn-Kultur in dieser Region verschrieben. Mit dem Sanddorn-Garten sind wir auch als Ort der Kleinkunst und des Feierns fest mit Petzow und Werder verbunden. Die Liebe zu diesem einzigartig schönen Landstrich mit der Havel, Seen, Wiesen und Wäldern ist ungebrochen. Zudem engagieren wir uns seit Jahren für die regionale Wirtschaftsentwicklung.

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Historische Mühle von Sanssouci

Maulbeerallee 5, 14469 Potsdam, historische-muehle-potsdam.de

Müller schüttet Korn in seine Mühle

Was zeichnet euch als Lebensmittelhandwerker aus?

Wir sehen uns als Lebensmittelhandwerker im Sinne einer Bewahrung und Ausübung des traditionellen Müllerhandwerks und verbinden diese Arbeit gleichzeitig mit museumspädagogischen Angeboten. Die Verarbeitung von Bio-Getreide erfolgt in der Windmühle mit alten, traditionell vor ca. 100 Jahren in kleinen Mühlen gängigen Müllereimaschinen. Jedoch sind wir in erster Linie ein technisches Museum, dass Dauerausstellungen mit einer arbeitenden Mühle verbindet, in der sehr viel Handarbeit gefragt ist.

Und ihr produziert also, richtig?

Ja, wir verarbeiten die drei Getreidearten Bio-Roggen, Bio-Weizen und Bio-Dinkel zu Mehl, (Back-)Schrot, Grieß und Kleie. Die Mehle haben einen Ausmahlungsgrad von ca. 75%.

Also eine Schau-Windmühle zum zugucken?

Wir verbinden die klassische Museumsarbeit mit altem Handwerk, das bei einem Besuch erlebt werden kann. Für die Getreideverarbeitung nutzen wir ausschließlich die Kraft des Windes (WINDMÜHLE!). Dies bedeutet jedoch auch, dass nicht immer alle Produkte verfügbar sind.

Wir sind in der Region die letzte arbeitende Windmühle, wenngleich wir kein Handwerksbetrieb im klassischen Sinne sind, sondern eher zur Kategorie "Urproduktion" gehören. Gleichzeitig stellen wir  unsere Mühlenerfahrungen in Form von Beratungsleitungen aber auch anderen Mühlenfreunden (der einer Denkmalbehörde) in der Region zur Verfügung

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Chocoladen Confiserie

Hermann-Elflein-Straße 18A, 14467 Potsdam, eh-chocoladen.de

Innenansicht von der Chocoladen Confiserie in Potsdam

Was macht euch zu echten Lebensmittel-Handwerkern?

Wir stellen von Hand noch eine ganze Menge süße Leckereien bei uns selber her. Unser gesamtes Sortiment und Schokoladentafeln sowie eine Auswahl an veganen, Milch und laktosefreien Tafeln stellen wir ausschließlich selbst und in Potsdam her. Pralinen mit Fotos oder Firmenlogos gehören ebenso zu unseren Handarbeit Produkten, wie viele andere Kleinigkeiten auch, die man hier leider aus Platzgründen nicht komplett aufzählen kann.

Was ist eure Philosophie bei der Arbeit?

Der Einsatz qualitativ ausgewählter und guter Rohstoffe, grundsätzlich die Sauberkeit wie es sich gehört und die Möglichkeit, auf Kundenwünsche einzugehen.

Was verbindet euch mit Potsdam und der Region drum herum?

Die hervorragende Mischung aus Natur, Landschaft,Seen und Wald. Ein hervorragendes Gebiet für den Tourismus und auch für das eigene Leben in einer großen Stadt mit dem Gefühl, jeden zu kennen.

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Ölmühle an der Havel

Friedrich-Ebert-Straße 27, 14467 Potsdam, oelgenuss.de

Handarbeit bei der Ölmühle an der Havel aus Potsdam

Was ist bei euch alles Handarbeit?

Wir sind eine Manufaktur und bei uns wird alles von Hand hergestellt. Wir pressen die Öle, füllen die Flaschen von Hand ab. Wir stellen die Mehle selber her und wir backen selber daraus glutenfreie Brownies zum Beispiel. Das wird auch honoriert und sogar mehrere Berliner Sterneköche zählen zu unseren Kunden.

Oh, ein tolles Kompliment! Was produziert ihr denn noch alles?

Wir stellen unsere Öle aus regionalen Bio-Saaten her. Die Pressrückstände verarbeiten wir zu Mehl, sodass wir sehr nachhaltig produzieren. Aber wir stellen auch Pestos/Aufstriche aus Kürbiskernmehl her. Seit neuestem produzieren wir sogar Kosmetik aus unseren Ölen. Auch mahlen und mischen wir unsere Gewürze und Tees selbst. Und unsere Eigenmarke Chocolain - eine besondere Schokolade - wird in Handarbeit produziert.

Worauf legt ihr bei eurer Produktion am meisten Wert?

Das Besondere ist die Regionalität. Unsere Bio-Saaten werden hier in der Region angebaut und auch der Honig kommt von unseren eigenen Bienen aus der Region. Wir versuchen schöne und ehrliche Produkte herzustellen, die sich jeder leisten kann. Wir wollen, dass sich die Kunden gut betreut fühlen und in einer entspannten und genussvollen Umgebung besondere Dinge einkaufen können.

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si&rup

Semmelweisstraße 45, 14482 Potsdam, si-rup.de

Inhaberin von si&rup aus Potsdam mit Sonnenschein

Warum bezeichnet ihr euch als Lebensmittelhandwerker?

Wir verstehen uns als Lebensmittel-Handwerker weil wir fernab von Zwängen und Mechanismen der Lebensmittel-Industrie arbeiten wollen. Handarbeit ist dabei selbstverständlich: Vom Ernten von z.B. Holunderblüten, über das Pressen von Früchten bis hin zur Abfüllung und Etikettierung. Hinzu kommt aber auch: Wir verzichten bei unseren Produkten auf gängige Hilfsmittel wie Farbstoffe, zugefügte Aromen oder Konservierungsmittel. Das hat - aus industrieller Perspektive betrachtet - einige "Nachteile". Je nach Saison variieren Farbe und Aromatik unserer Sirupe und Aufstriche ein wenig. Ein dritter Aspekt: Wir nehmen uns die Freiheit, immer wieder neue Dinge auszuprobieren und ungewöhnliche Sirupe und Aufstriche zu entwickeln.

Bei euch geht's also nicht nur um Sirup, sondern auch Aufstriche?

Ja, wir produzieren Sirup und süße Aufstriche aus Blüten, Kräutern und Früchten.

Was steckt dahinter? Worum geht es euch bei der Arbeit?

Unser Sirup stellt bekannte und scheinbar vertraute Aromen in einen neuen Kontext. Salbei passt nicht nur zu Pasta sondern auch zum Pudding, Lavendel gehört nicht nur in Duftkissen sondern auch in den Obstsalat. Wir möchten beim Probieren provozieren. Oder kürzer formuliert, eine Vielfalt der Aromen erfahrbar machen. Das ist die Idee von si&rup.

Welche Rolle spielt bei euch die Regionalität?

Wir verstehen uns als Produzenten aus der Region. Dass wir alles in Potsdam-Babaelsberg selbst von Hand produzieren, ist dabei für uns eine Selbstverständlichkeit. Die andere ist, dass wir so viel wie möglich aus regionaler Herkunft beziehen. Bei einigen Zutaten ist das naturgemäß schwierig, denn weder Ingwer noch Orangen wachsen in Brandenburg. Auch der verwendete Rübenzucker/Weißzucker stammt (leider) aus industrieller Produktion. Anders sieht es bei frischen Zutaten wie Äpfeln, Quitten, Rhabarber, Pflaumen oder Gurken aus. Diese beziehen wir von Anbietern aus dem Havelland oder Fläming - soweit und solange sie verfügbar sind. Viele unserer Sorten sind daher auch Saisonprodukte, d.h. sie sind lieferbar, so lange der Vorrat reicht.

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Bauer Schultz - Siedlerhof

Karl-Liebknecht-Straße 17, 14542 Werder (Havel), glina-whisky.de

Bauer Schultz vom Siedlerhof mit Glina Whisky in der Hand

Was genau stellt ihr her?

Wir produzieren Obst und verarbeiten dieses wir zu Obstweinen, Edelbränden und Likören. Das selbst angebaute Gemüse wird in unserer saisonalen Hofküche zu leckeren Beilagen verarbeitet.

Und was habt ihr mit Whisky zu tun?

In unserer Glina Whisky Destillerie stellen wir auch Whisky her. Übrigens auch nur aus selbst angebautem Getreide. Der Herstellungsprozess von unserem Whisky (Schroten, Maischen, Gären, Destillieren) kann bei einem persönlich geführten Rundgang miterlebt werden. So können unsere Besucher die Whisky-Herstellung vom Getreidefeld bis ins Whiskyglas hautnah erleben.

Was verbindet euch mit der Region rund um Werder?

Hier bauen wir unsere Zutaten an und hier ist auch unsere private, 86 Meter tiefe Elisabeth-Quelle, aus der wir das Wasser für unseren Whisky fördern. Unsere sandigen Böden sind von Lehm und Tonadern durchzogen. Man kann dieses beim Pflügen unserer Felder beobachten wie der Traktor an einer Stelle den puren Sand anpflügt, dann bleibt er fast stecken wenn die Lehm- und Tonschollen aufbrechen. Diese gute Kombination der unterschiedlichsten Bodenbestandteile mit den umliegenden Havelseen ergibt das milde Klima und dadurch auch diesen milden fruchtigen Geschmack unseres Glina Whiskys.

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Kaffeerösterei Junick

Lindenstraße 57, 14467 Potsdam, kaffeeroesterei-potsdam.de

Probat Kaffeeröster der Kaffeerösterei Junick

Seht ihr euch als Lebensmittel-Handwerker?

Wir sind diejenigen, die das meist getrunkene Getränk, unseren Kaffee, erst so schmecken lassen, dass es ein unverwechselbares Erlebnis ist. Unsere Handarbeit braucht viel Erfahrung, sowie Geschick und Fingerspitzengefühl.

Was ist das Besondere bei euch?

Wir rösten im Niedrig-Temperatur-Verfahren, heißt bei etwa 200 Grad. Die Bohnen werden dabei schonend geröstet. Etwa 14-18 Minuten. Dabei geben wir der Bohne Zeit, um den Kaffee bekömmlicher zu machen, als es bei Großröstereien der Fall ist, da dort bei wesentlich höheren Temperaturen in kürzerer Zeit geröstet werden muss.

Was verbindet euch mit Potsdam und der Region drum herum?

Wir sind aus Potsdam und seit 2001 dabei, die Kaffeekultur in unserer schönen Stadt zu verbessern. Seit einigen Jahren sind die Kunden sehr an guten Lebensmitteln interessiert. Wir können genau sagen, woher unser Kaffee herkommt und wie wir ihn veredelt haben. Und genau das schmeckt man auch.

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Übrigens: Auf unserer Übersichtskarte haben wir in Potsdam und Umgebung über 70 Produzenten gelistet. Schau doch mal vorbei.

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Titelfoto: Ölmühle an der Havel

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